+
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist Portugiese.

Barroso warnt Schuldenländer

Brüssel - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat hoch verschuldete europäische Länder wie Griechenland dazu aufgerufen, ihre Hausaufgaben zu machen. In der Krise sei mehr Europa nötig und nicht weniger.

“Hilfe kann nur für die fortgesetzt werden, die alle Anstrengungen machen, ihr Haus in Ordnung zu bringen.“ Das sagte Barroso nach Angaben seines Büros am Montag in Berlin. Dort hatte er zuvor Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen.

Barroso nannte bei seiner Warnung Griechenland nicht explizit. “Die Kanzlerin und ich haben in einem umfassenden Gedankenaustausch die Lage in der Eurozone besprochen“, sagte der Behördenchef.

Der Euro bleibe ein Plus für Deutschland und die EU - die Deutschen hätten viel mehr zu gewinnen als bei ihrem Beitrag für den Euro-Rettungsschirm zu verlieren.

In der Krise sei mehr Europa nötig und nicht weniger. Mit einer vertieften europäischen Integration könnten Schuldenkrisen in Zukunft vermieden werden. “Die Bürger und die (Finanz-)Märkte wollen politische Entschlossenheit und wirtschaftliche Disziplin. Das muss die EU liefern“, sagte Barroso.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Touristenrekord trotz Terror: UNWTO sieht auch 2017 Anstieg
Die Reiselust lässt sich vom Terror nicht trüben. Dank des siebten Anstiegs in Folge wurde 2016 ein neuer weltweiter Touristenrekord erreicht. Eine vergleichbare …
Touristenrekord trotz Terror: UNWTO sieht auch 2017 Anstieg
General Motors kündigt Milliarden-Investition in den USA an
Detroit (dpa) - Nach den Konkurrenten Ford und Fiat Chrysler hat auch General Motors (GM) unter dem Druck des künftigen Präsidenten Donald Trump Investitionspläne in den …
General Motors kündigt Milliarden-Investition in den USA an
General Motors kündigt Milliarden-Investition in den USA an
Detroit - Autobauer General Motors will eine Milliarde US-Dollar in die heimische Produktion investieren. Der Grund? Donald Trumps Politik. 
General Motors kündigt Milliarden-Investition in den USA an
Neuer Tabakgigant: Lucky Strike holt sich Camel
London/Winston-Salem - Knapp 50 Milliarden Dollar zahlt British American Tobacco für den Konkurrenten Reynolds - es würde der weltweit größte Tabakkonzern entstehen. 
Neuer Tabakgigant: Lucky Strike holt sich Camel

Kommentare