Wirtschaftswoche:

BASF will in China zehn Milliarden investieren

Ludwigshafen - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ bis 2020 zehn Milliarden Euro in seinen Standort China investieren.

Dabei sollen vor allem Forschung und Produktionskapazitäten ausgebaut werden, wie der Asien-Vorstand des Konzerns, Martin Brudermüller, dem Blatt sagte. Das Unternehmen war am Samstag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

„Langfristig möchten wir 50 Prozent unserer Forschung in Europa und jeweils 25 Prozent in Nordamerika und in Asien haben“, zitiert die Zeitschrift den Manager. Einen Abzug der Forschung aus Europa schloss Brudermüller aber weiterhin aus. Der Ludwigshafener Konzern hatte bereits im Mai angekündigt, trotz eines langsameren Wachstums in China in den kommenden Jahren deutlich mehr in Nordamerika und Asien forschen zu wollen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Berlin - Anlässlich des Beginns der Agrarmesse "Grüne Woche" haben Tausende in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt!" für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft …
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Müller: BER-Eröffnung 2017 "kann nicht mehr funktionieren"
Berlin - Nun wird allmählich offiziell, was sich schon länger andeutete: Mit dem neuen Hauptstadtflughafen wird es auch 2017 nichts.
Müller: BER-Eröffnung 2017 "kann nicht mehr funktionieren"
Weltgrößte Wassersport-Messe "Boot" eröffnet
Düsseldorf - Über 1800 Aussteller aus 70 Ländern präsentieren in Düsseldorf auf der weltgrößten Wassersportmesse „Boot“ wieder ihre Produkte vom Surfbrett bis zur …
Weltgrößte Wassersport-Messe "Boot" eröffnet
Nach Trump-Party: Euphorie an der Börse schwindet
Frankfurt/Main - Nach dem Wahlsieg von Donald Trump sind die Aktienkurse in die Höhe geschossen. Doch nun kommen bei Anlegern die Sorgen zurück. Denn niemand weiß genau, …
Nach Trump-Party: Euphorie an der Börse schwindet

Kommentare