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BASF setzt verstärkt auf Wachstum in Asien.

BASF will zwei Milliarden Euro in Asien investieren

Ludwigshafen - BASF setzt verstärkt auf Wachstum in Asien. BASF-Vorstandsmitglied Martin Brudermüller kündigte für die kommenden fünf Jahren Investitionen von zwei Milliarden Euro an.

Zudem sollen in Asien mindestens 5.000 zusätzliche Mitarbeiter beim Chemiekonzern eingestellt werden. Brudermüller sagte, der Konzern wolle in der Region in den kommenden Jahren um zwei Prozentpunkte schneller wachsen als der Markt. So soll bis 2020 der regionale Umsatz verdoppelt werden.

Ein Programm zur Steigerung der Effizienz bestehender Standorte soll ab 2012 zudem jährliche Einsparungen von mindestens 100 Millionen Euro bringen. “BASF hat die Position als das führende Chemieunternehmen der Welt auch durch sein langfristiges Engagement im asiatisch-pazifischen Raum gefestigt“, sagte das für Asien zuständige BASF-Vorstandsmitglied: “Unsere langfristige Erwartung für diese dynamischen Märkte ist unverändert, trotz der momentanen wirtschaftlichen Situation.“

Konzentration auf fünf Branchen

Der Chemieriese will sich bei seiner Wachstumsstrategie vor allem auf Produkte für die Automobil-, Bau-, Verpackungs-, Pharma- und Lackindustrie konzentrieren. In diesen Branchen strebe die BASF in Asien den Status eines bevorzugten Zulieferers an, erklärte Brudermüller. Der Konzern beschäftigt in 15 asiatischen Ländern derzeit nach eigenen Angaben rund 15.000 Mitarbeiter. Um die benötigten zusätzlichen Mitarbeiter zu gewinnen, kündigte der Konzern den Aufbau eigener Rekrutierungszentren in China und Indien an. Bislang sind lediglich rund 300 Mitarbeiter in der Region in Forschung und Entwicklung tätig. Ihre Zahl soll nach Brudermüllers Worten bis 2020 verdoppelt werden. 

ap

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