BASF-Angebot an die Engelhard-Aktionäre

- Ludwigshafen - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF stellt die Weichen für die milliardenschwere Übernahme des US-Spezialchemiekonzerns Engelhard. Die BASF wollte ihr Angebot an die Engelhard-Aktionäre mit Gesamtkosten von 4,9 Milliarden Dollar noch gestern Abend bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen. Das Angebot endet vorbehaltlich einer Verlängerung am 6. Februar 2006 um 24 Uhr Ortszeit (New York City) und ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. BASF will mit der größten Übernahme seiner Geschichte neue Wachstumsfelder erschließen.

Zu den Bedingungen gehört, dass eine Mehrheit der Engelhard-Stammaktien zum Kauf angeboten werde. Zudem soll der Engelhard-Vorstand seine Maßnahmen zur Abwehr von Übernahmen zurücknehmen. Die BASF hatte bei Vorstellung der Pläne in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass Engelhard hinsichtlich der Abwehrmaßnahmen für Übernahmeangebote "ein sehr komplexes Szenario" besitze. Ferner steht das Angebot unter dem Vorbehalt, dass die notwendigen behördlichen Genehmigungen erteilt werden.

Den Aktionären des US-Spezialchemieunternehmens wird wie angekündigt ein Barangebot von 37 Dollar je Aktie unterbreitet. Der Preis entspricht laut BASF einer Prämie von 23 Prozent auf den Schlusskurs der Aktie von Engelhard am 20. Dezember.

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