Bauern rechnen mit mindestens 46 Millionen Tonnen Getreideernte

Berlin - Die Bauern rechnen in Deutschland trotz des unbeständigen Sommerwetters mit einer guten Getreideernte. Die Erträge werden nach einer Schätzung bei mindestens 46 Millionen Tonnen liegen, berichtete der Deutsche Bauernverband am Mittwoch in Berlin.

Der Regen bedrohe aber in einigen Teilen die restlichen Feldbestände. "Es gibt reihenweise Landwirte, die von den guten Ernteaussichten nichts haben", sagte eine Sprecherin. Auch die hohen Energie- und Düngerkosten sowie sinkende Preise schmälerten die Freude über hohe Erträge. Die Getreidepreise gehen durch die Erwartung auf eine größere Ernte und Qualitätseinbußen zurück.

Die Ernte von Wintergerste und Raps ist nach Angaben des Bauernverbands so gut wie abgeschlossen. Dagegen musste die Ernte von Winterweizen und Sommergerste durch die häufigen Regenfälle in weiten Teilen Deutschlands unterbrochen werden. Vor allem im Westen und Südwesten stoppten Niederschläge die Fortsetzung der Ernte. In den Höhenlagen stünden noch viel Weizen und Braugerste auf den Feldern. Die Erträge bei Braugerste seien bisher gut bis sehr gut.

Auch im Norden und Nordosten sei die Getreideernte oft unterbrochen worden. Im Nordwesten rechnen die Bauern bei den noch ausstehenden Flächen mit Qualitätseinbußen. In Norddeutschland und im Rheinland werden dennoch hohe Erträge erwartet. Im Münsterland und südlichen Oldenburg wird mit einer gute Ernte gerechnet, im Osten sollen die Erträge über dem Vorjahr liegen. Bundesweit droht aber ein niedriger Proteingehalt.

Im vergangenen Jahr lag die Getreideernte bei 40,5 Millionen Tonnen. Das waren elf Prozent weniger als im langjährigen Durchschnitt.

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