ORF baut 1000 Stellen ab

Wien - Der Österreichische Fernsehsender ORF baut bis 2012 rund 1000 Stellen ab, berichtet die Zeitung "Der Standard".

"2009 wird furchtbar, 2010 wird furchtbar", sagte der ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. "Ohne Maßnahmen droht bis 2012 die Insolvenz."

In drei Jahren soll die Kernbelegschaft des Senders auf 2400 Mitarbeiter reduziert werden; momentan arbeiten 3400 Menschen beim ORF. Laut Standard sind folgende Einschnitte geplant: "Natürlicher Abgang" und "Golden Handshake" betreffen 400 Mitarbeiter der Kernmannschaft, 300 Beschäftigte sollen ausgegliederrt werden, 300 freie Mitarbeiter sollen neue Kollektivverträge bekommen.

Weitere Kosteneinsparungen sind geplant: Überstundenzuschläge entfallen teilweise, Wochenend- und Nachtdienstzulagen ebenfalls. Alte Dienstverträge, bei denen die Gehälter über dem Marktdurchschnitt liegen, sollen beschnitten werden.

Zusätzlich will der Sender das Radio-Symphonieorchester ausgliedern und die Online-Redaktion neu strukturieren.

mm

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