BMW baut mit Daimler und GM Hybridantrieb

- München - Die beiden deutschen Premium-Autobauer BMW und Daimler-Chrysler sowie der US-Autogigant General Motors (GM) sitzen bei der Entwicklung von Hybridantrieben in einem Boot. Der Münchner Autokonzern BMW hat sich der Allianz von Daimler-Chrysler und GM zur Entwicklung von Hybrid-Antrieben angeschlossen. In einer gemeinsamen Mitteilung hieß es, man wolle gleichberechtigt kooperieren, um das Know-how zu bündeln und schnell die Entwicklung der Hybridantriebe der Zukunft voranzutreiben.

Ein gemeinsames Entwicklungszentrum entsteht in Troy bei Detroit (US-Bundesstaat Michigan). Dort sollen "Two-Mode"-Hybridantriebssysteme entwickelt werden, die den Antrieben des Marktführers Toyota überlegen sein sollen.

Als ein Interessent für eine Beteiligung an der Hybrid-Allianz war bislang auch Porsche genannt worden. Die Kooperation gilt als Kampfansage an den japanischen Toyota-Konzern. Die "Two-Mode"-Hybridtechnologie verbessert nach Angaben der Autobauer die Leistungsmerkmale sowie Kraftstoffverbrauch und die Reichweite eines herkömmlichen Hybridfahrzeuges. Continental und ZF Friedrichshafen haben bereits eine Kooperation angekündigt, um Hybrid-Antriebe auf den Markt bringen zu können. Auch Bosch arbeitet mit einem europäischen Autobauer an einem Hybrid-Projekt.

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