Bayer entschädigt US-Farmer wegen Gen-Reis

St. Louis - Der Bayer-Teilkonzern CropScience hat zur Beilegung eines Streits mit amerikanischen Farmern um Gen-Reis am Freitag einer Zahlung von 750 Millionen Dollar (517 Millionen Euro) zugestimmt.

Der deutsche Konzern hatte im Jahr 2006 die selbst entwickelte Reissorte “Liberty Link“ auf Versuchsfeldern in den USA angebaut und musste später einräumen, dass diese sich mit herkömmlichen Sorten vermischt habe. Zwar wurden dadurch keine Gefahren für die Gesundheit nachgewiesen. Amerikanische Landwirte machten jedoch finanzielle Einbußen geltend, weil sie von wichtigen Exportmärkten abgeschnitten wurden.

dapd

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