Bayer schließt Zerschlagung von Schering aus

- Berlin - Bayer-Vorstandschef Werner Wenning will den Berliner Pharmakonzern Schering nach der geplanten milliardenschweren Übernahme vorerst nicht zerschlagen. "Wir haben nach heutiger Betrachtungsweise keine Absicht, hinterher Teile des kombinierten Geschäftes zu verkaufen", sagte Wenning. Wo der angekündigte Abbau von weltweit 6000 Stellen genau stattfinden soll, wollte er nicht sagen. Das werde zusammen mit Schering entschieden.

Zum Thema Arbeitsplätze sagte Wenning nur: "Es wird beim Integrationsprozess keine Gewinner und Verlierer geben." Er habe sich mit Schering-Chef Hubertus Erlen verständigt, "dass der Beste den Job machen soll - unabhängig, von welchem Unternehmen er kommt. Wir wollen das fair und mit Augenmaß durchführen." Auch weitere Übernahmen seien nicht ausgeschlossen.

Vom Schering-Kauf verspricht sich Wenning Fortschritte im Kampf gegen Krebs. Zudem sieht er mit der Krebsforschung gute Möglichkeiten, das Geschäft auszubauen. "Wir bekommen durch den Zusammenschluss die Chance, den Krebs schneller und effektiver zu bekämpfen", sagte er der "Welt am Sonntag".

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