Bayer steigert operatives Ergebnis wie erwartet

Leverkusen - Unter dem Strich kletterte der Gewinn im dritten Quartal dank einmaliger steuerlicher Sondererträge sprunghaft auf 1,175 Milliarden Euro.

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal wie erwartet gesteigert und die Prognose für das Gesamtjahr präzisiert. 

Grund für den kräftigen Gewinnsprung sei vor allem ein steuerlicher Sonderertrag von 911 Millionen Euro unter anderem wegen der Reformen in Deutschland.

Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei im Berichtszeitraum von 1,459 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,559 Milliarden Euro geklettert, teilte der Konzern am Dienstag in Leverkusen mit. Der Umsatz legte um 4,5 Prozent auf 7,793 Milliarden Euro zu. Die befragten Analysten hatten im Schnitt bei einem Umsatz von 7,728 Milliarden Euro und ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 1,557 Milliarden Euro erwartet.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern (EBIT) und vor Sondereinflüssen legte im Berichtszeitraum um 23,9 Prozent auf 953 Millionen Euro zu. Die befragten Experten waren im Durchschnitt von 922 Millionen Euro ausgegangen. Nach Sonderlasten von minus 276 (minus 139) Millionen Euro erzielte die im DAX gelistete Gesellschaft ein EBIT von 677 (630) Millionen Euro. Allein die Schering-Integration schlug mit 119 Millionen Euro negativ zu Buche. Bayer hatte Schering im vergangenen Jahr nach einem Bieterwettstreit für rund 17 Milliarden Euro übernommen.(dpa-AFX)

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