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Der Ingolstädter Auto-Riese Audi gibt auf dem chinesischen Markt richtig Gas.

Bayerische Autos in China gefragt

München - Oberklasseautos bleiben in China der Renner. Der ungebrochene Boom auf dem riesigen Automarkt beschert Audi, BMW und Daimler kräftige Zuwächse. Das Duell an der Spitze wird spannender.

Die ungebrochene Lust vieler Chinesen auf große und teure Autos beschert den drei deutschen Nobelmarken BMW, Audi und Daimler weiterhin kräftige Zuwächse. Audi bleibt im Reich der Mitte dabei der absatzstärkste Hersteller des Trios. Die VW-Tochter verkaufte im Juni 27 658 Wagen in China und damit soviele wie in keinem anderen Monat, wie das Unternehmen am Mittwoch in Ingolstadt mitteilte. China ist damit erneut der größte Absatzmarkt für Audi. “Wir sind auf einem gutem Weg, das für 2011 geplante Absatzziel von 280 000 Auslieferungen zu erreichen“, sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Im ersten Halbjahr setzten die Ingolstädter 140 699 Fahrzeuge ab, 28 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2010. Der bayerische Erzrivale BMW bleibt Audi in China allerdings auf den Fersen. Die Münchner verkauften dort im Juni 21 158 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce, 41 Prozent mehr als vor einem Jahr. Wie ein Sprecher des Dax-Konzerns sagte, wuchs damit die Zahl der Verkäufe im ersten Halbjahr um satte 61 Prozent auf 121 614 Autos - ein neuer Höchstwert für die Münchner. Weltweit liegt BMW deutlich vor den Ingolstädtern. Auch Daimler meldete zuletzt ein kräftiges Plus in China. Die Stuttgarter verkauften im Juni 16 278 Autos der Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach, was einem Plus von 19,1 Prozent entspricht, wie der Konzern bereits am Dienstag mitgeteilt hatte. Im ersten Halbjahr legte Daimler um 52,3 Prozent zu und setzte 92 174 Fahrzeuge ab.

dpa

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