Aufwärtstrend

Bayerische Metallindustrie plant 15.000 neue Stellen

München - Die Zahl der Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist auf 825.000 und damit den höchsten Stand seit 24 Jahren gestiegen.

Für das neue Jahr sehe es ähnlich gut aus, sagte Verbands-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt am Montag in München: „2017 erwarten wir ein weiteres Plus von 15.000 Jobs.“ Im vergangenen Jahr hätten die Betriebe 16.000 neue Stellen geschaffen.

Noch stärker als im Inland sei der geplante Beschäftigungsaufbau an den Auslandsstandorten. Die Hälfte der Betriebe wolle in Deutschland neue Stellen schaffen und 61 Prozent im Ausland, sagte Brossardt.

Tschechien hat nach einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen Deutschland erstmals in den Standortqualitäten überholt. Grund seien deutlich niedrigere Steuern und Energiepreise. „11 der untersuchten 18 Industriestaaten schneiden in diesem Standortvergleich besser ab als wir. Deutschland kann sich damit nur im hinteren Mittelfeld platzieren“, teilte die Stiftung mit. Inakzeptabel sei die mittelmäßige Positionierung Deutschlands in der Bildung, wo sich durch die Zuwanderung ganz neue Herausforderungen stellten.

dpa

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