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Nur in China und für China gebaut. Eine verlängerter BMW 320 Li entsteht im zweiten chinesischen BMW-Werk Tixie.

Schlüsselmarkt

Autoexport: Bayern bauen China-Vorsprung aus

Peking/München – Die bayerischen Autohersteller sind in China nicht zu bremsen. Audi und BMW bauten ihren Vorsprung vor Mercedes weiter aus.

Für die Bayerischen Automarken wird China immer mehr zum Schlüsselmarkt. BMW verkauft fast jedes fünfte Fahrzeug der Marke, Audi sogar jedes dritte im Reich der Mitte. Dabei wächst der Premium Marktführer in China auch noch am schnellsten. Audi legte um 21,2 Prozent zu und verkaufte im abgelaufenenJahr dort 491.989 seiner weltweit 1 575 500 ausgelieferten Autos. Damit hat der Ingolstädter Autobauer die Zahl von einer halben MillionAutos für China in Sichtweite. Erstmals verkaufte Audi im Dezember 2013 in China mit 58.325 auch mehr Autos als in Europa (47.900).

Auch BMW ist mit seinem China-Geschäft mehr als zufrieden. „Das Wachstum ist deutlich höher ausgefallen als erwartet“, sagte China-Chef Karsten Engel in Peking. Besonders im vierten Quartal habe der Absatz noch einmal angezogen. Nach 303.000 im Vorjahr habe BMW im vergangenen Jahr 362.500 Wagen verkauft – 19,7 Prozent mehr als 2012. Allein der Zuwachs in China sei ähnlich groß wie der gesamte Absatz in Frankreich gewesen. „Wir haben unsere Ziele übererfüllt“, sagte Engel. Beide bayerischen Hersteller schlugen den chinesischen Gesamtmarkt, der um 16 Prozent auf 19,967 Millionen wuchs.

Dagegen fährt Mercedes im Reich der Mitte weiter hinterher: Mit einem Wachstum von elf Prozent im vergangenen Jahr landeten die Stuttgarter mit 235.000 Autos in China und Hongkong abgeschlagen auf den Plätzen. Auch für dieses Jahr dämpfte China-Vorstand Hubertus Troska gestern in Peking die Erwartungen. Er zeigte sich für die weitere Zukunft aber optimistisch: „2015 wird stärker“, bekräftigte er das Ziel von 300.000 in China verkauften Mercedes im Jahr 2015.

M. Prem / A. Landwehr

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