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Die bayerische IG Metall stellt sich auf einen Tarifstreit der Metall- und Elektroindustrie ein

Metall- und Elektroindustrie

Bayern droht erbitterter Tarifstreit

Bayerns Metall- und Elektroindustrie könnten stürmische Wochen bevorstehen. Im Gespräch mit dem Münchner Merkur zeigen sich Verhandlungsführer kampfbereit.

München - In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie bahnt sich ein harter Tarifkampf an. Der Verhandlungsführer der bayerischen Arbeitgeber, Bertram Brossardt, drohte im Gespräch mit dem Münchner Merkur (Freitagsausgabe) der IG Metall mit Schadenersatzforderungen, sollte es zu 24-Stunden-Warnstreiks kommen. 

„Wenn die Auswirkungen von 24-Stunden-Streiks so heftig sind, dass die Prozess- und Wertschöpfungsketten in den Unternehmen nicht mehr funktionieren, wird es zu Schadenersatzklagen kommen“, sagte Brossardt im Streitgespräch mit dem bayerischen Bezirksleiter der IG Metall, Jürgen Wechsler.

Wechsler verteidigte im Münchner Merkur das neue Instrument im Arbeitskampf und bekräftigte die Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn und flexibleren Arbeitszeiten für die rund 475.000 Beschäftigten der Branche im Freistaat. Die erste Tarifrunde in Bayern startet am 16. November.

mm

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