17 Prozent mehr als 2012

Bayern kassiert fast eine Milliarde Erbschaftsteuer

München - Der Freistaat hat im vergangenen Jahr 959 Millionen Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer kassiert - das waren 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

Dabei wurden Vermögen von 8,7 Milliarden Euro übertragen, wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. Die Mehrzahl der Erbschaften liegt allerdings unterhalb der Freibetragsgrenzen und wird in dieser Statistik nicht erfasst. Nur knapp die Hälfte der steuerpflichtigen Vermögen kam den eigenen Kindern zu Gute - überwiegend bereits gezielt über Schenkungen zu Lebzeiten. Sehr große Vermögensübertragungen gab es selten: Nur rund ein Prozent der Erben und drei Prozent der Beschenkten erhielten ein steuerpflichtiges Vermögen von mehr als 2,5 Millionen Euro.

Die schlimmsten Fälle von Steuerverschwendung

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dpa

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