Bayern melden sich wieder häufiger krank

München - Die Bayern haben sich 2009 wieder häufiger krank gemeldet. Im Bundesdurchschnitt sind die Arbeitnehmer im Freistaat aber vergleichsweise gesund:

Arbeitnehmer in Bayern melden sich wieder etwas häufiger krank: 2009 betrug der Krankenstand 3,5 Prozent und lag damit leicht über dem Vorjahreswert von 3,3 Prozent, wie der bayerische Landesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) am Mittwoch mitteilte. Ein Arbeitnehmer fehlte somit durchschnittlich 12,9 Tage, ein Jahr zuvor waren es noch 12,0. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt sind die Bayern aber vergleichsweise gesund: Deutschlandweit meldeten die Arbeitnehmer sich im Schnitt mehr als zwei Wochen (14,4 Tage) krank.

Psychische Erkrankungen wurden in Bayern häufiger. Sie machten 10,2 Prozent aller Krankheitstage aus, 2008 waren es noch 9,7 Prozent. Mit 37 Behandlungstagen pro Fall gehörten die psychischen Störungen zu den behandlungsintensivsten Diagnosen. Am häufigsten wurden Krankmeldungen aber wegen Muskel- und Skeletterkrankungen eingereicht (25 Prozent) - darunter fallen Rückenschmerzen und dergleichen. An zweiter Stelle lagen Erkältungen und andere Atemwegserkrankungen (17 Prozent). In die Auswertung der BKK gingen Daten von rund 1,3 Millionen bayerischen Mitgliedern der Betriebskrankenkassen ein.

dpa

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