BayernLB bietet für IKB-Mittelstandsgeschäft

München - Die selbst mit Milliardenabschreibungen kämpfende BayernLB hat Interesse an der schwer angeschlagenen Mittelstandsbank IKB angemeldet.

"Wir haben im Rahmen des Bieterverfahrens der KfW ein unverbindliches Gebot abgegeben", sagte ein Sprecher der Bank in München und bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Frankfurt Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Montagausgabe).

Das Gebot beziehe sich nur auf die sogenannte "good bank", in der die staatliche KfW das gesunde Mittelstandgeschäft der IKB zusammenfassen will. "Wir wollen das Mittelstandsgeschäft ausbauen", sagte der Sprecher weiter. "Hierbei könnte die IKB eine sinnvolle Ergänzung darstellen."

Zum weiteren Zeitplan und zur Höhe eines möglichen Kaufpreises wollte der Sprecher keine Angaben machen. Die KfW will den gesunden Teil der IKB so schnell wie möglich verkaufen und hatte bis Ende Februar unverbindliche Gebote eingeholt. Der angestrebte Verkaufserlös von rund 800 Millionen gilt unter Beobachtern aber als ambitioniert. Die IKB war wegen der US-Hypothekenkrise an den Rand des Zusammenbruchs geraten.

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