BayernLB gibt Problemtochter MKB an Ungarn ab

München - Nach jahrelangen hohen Belastungen hat die BayernLB genug. Sie gibt ihre ungarische Problemtochter an den ungarischen Staat ab.

Der Kaufpreis belaufe sich auf 55 Millionen Euro, teilte die Landesbank am Donnerstag in München mit. Im Gegenzug verzichtet die BayernLB auf Forderungen in Höhe von 270 Millionen Euro an die MKB. Bis September dieses Jahres soll das Geschäft abgeschlossen sein. BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler sprach von einem „Befreiungsschlag“. Die BayernLB könne damit ein schwieriges Kapitel abschließen und den Blick nach vorne richten.

Doch die BayernLB muss sich wegen der teuren Trennung auf einen Jahresverlust einstellen. Das verlautete am Donnerstag aus der Landesbank. Die Prognose für das laufende Jahr, für das die BayernLB ein positives Vorsteuerergebnis angepeilt hatte, stand bereits unter entsprechendem Vorbehalt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

BASF verdient im Schlussquartal deutlich mehr
Ludwigshafen (dpa) - Der Chemiekonzern BASF hat im Schlussquartal 2016 wieder von höheren Öl- und Gaspreisen profitiert. Aber auch die Sparte mit Basischemikalien …
BASF verdient im Schlussquartal deutlich mehr
VW-Aufsichtsrat berät über neues Vergütungssystem
Wolfsburg (dpa) - Der Aufsichtsrat von Volkswagen kommt heute zu Beratungen unter anderem über eine Reform des umstrittenen Vergütungssystems zusammen. Demnach soll …
VW-Aufsichtsrat berät über neues Vergütungssystem
Debatte um Managergehälter - Eigentümer am Zug
Gehaltsexzesse und abgehobene Abfindungen für Manager gehören an den Pranger, findet Merkur-Redakteurin Corinna Maier, eine Gehaltsgrenze durch den Gesetzgeber ist aber …
Debatte um Managergehälter - Eigentümer am Zug
Angeklagtem VW-Manager drohen 169 Jahre Haft
Detroit - Einem deutschen VW-Manager droht in den USA eine mehr als lebenslange Strafe wegen angeblicher Beteiligung am Abgas-Skandal. Sein Anwalt plädiert auf …
Angeklagtem VW-Manager drohen 169 Jahre Haft

Kommentare