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Die BayernLB ist in den USA mit einer 60-Millionen-Dollar-Klage gescheitert.

BayernLB-Klage in den USA abgewiesen

New York - Die Bayerische Landesbank hat vor einem US-Gericht eine Schlappe einstecken müssen. Das Bezirksgericht in Manhatten entschied sich gegen die Forderungen der BayernLB.

Sie ist mit ihrem Versuch gescheitert, sich von der Investmentfirma Aladdin Capital Management Verluste aus einem Hypothekengeschäft zurückzuholen. Die BayernLB wollte mindestens 60 Millionen Dollar erstreiten. Das Bezirksgericht Manhattan entschied jedoch gegen das Münchener Kreditinstitut; am Montag (Ortszeit) wurde der Fall geschlossen. Eine Begründung für die Abweisung der Klage erschloss sich zunächst nicht aus den Gerichtsdokumenten. Eine Sprecherin der BayernLB erklärte am Dienstag, dass die Bank erst dann weitere Handlungsoptionen prüfen wolle, wenn diese Begründung vorliege. Die Münchener haben 30 Tage Zeit, gegen das Urteil vorzugehen.

Die BayernLB hatte im Dezember 2006 sogenannte CDO-Papiere von Aladdin gekauft. Diesen Wertpapieren liegen Hauskredite zugrunde und die Kreditraten sollten für satte Profite sorgen. Im Jahr 2007 platzte allerdings die US-Immobilienblase und viele Schuldner konnten nicht mehr zahlen. Das war der Ausgangspunkt für die Finanz- und Wirtschaftskrise.

Die BayernLB verlor nach eigenen Angaben ihr komplettes Investment. Sie machte in ihrer Klage Aladdin dafür verantwortlich. Die Bank warf der Investmentfirma Missmanagement vor; Aladdin habe seine Pflichten als Verwalter der Wertpapiere fahrlässig verletzt. Aladdin indes erklärte, korrekt gehandelt zu haben, und wies die Klage als unbegründet zurück.

dpa

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