BayernLB lehnt 25-Millionen-Vergleich ab

München – Der Verwaltungsrat der Bayerischen Landesbank hat beschlossen, den Vergleichsvorschlag im Schadenersatzprozess gegen die ehemaligen Vorstände der Bank abzulehnen.

Nach Informationen unserer Zeitung aus Bankenkreisen entschied das Gremium in seiner Sitzung am Montagabend, den Vorschlag nicht anzunehmen, sich mit den Beklagten auf eine Summe von 25 Millionen Euro zu einigen. Die BayernLB fordert vor dem Landgericht München von acht Ex-Vorständen und deren Managerhaftpflichtversicherungen 200 Millionen Euro Schadenersatz.

Sie sollen beim Kauf der österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria Fehler gemacht haben. Das Gericht hatte durchblicken lassen, dass sechs der acht Ex-Vorstände nicht haften. Die Anwälte der BayernLB hatten die Ablehnung empfohlen. Sprecher der BayernLB und des bayerischen Finanzministeriums wollten die Entscheidung weder bestätigen noch dementieren.

pv

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