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Ex-BayernLB-Vorstand Michael Kemmer.

Geringe Geldauflage

BayernLB-Prozess: Kemmer kommt billig weg

München - Im Prozess gegen die frühere Führungsriege der BayernLB soll das Verfahren gegen vier Angeklagte nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ gegen geringe Geldauflagen eingestellt werden.

So sei für den früheren BayernLB-Vorstand Michael Kemmer, der inzwischen an der Spitze des Bundesverbandes deutscher Banken steht, eine Zahlung von 20 000 Euro vorgesehen, berichtet das Blatt in seiner Samstag-Ausgabe. Ein Sprecher Kemmers wollte zu dem Bericht keine Stellungnahme abgeben.

Auch beim früheren Vize-Chef der Landesbank, Theodor Harnischmacher, sei die Einstellung gegen Zahlung von 20 000 Euro vorgesehen, schreibt die Zeitung weiter. Die früheren Vorstände Ralph Schmidt und Stefan Ropers sollen demnach jeweils 5000 Euro zahlen. Das Verfahren gegen den früheren BayernLB-Chef Werner Schmidt und den damaligen Vize Rudolf Hanisch werde dagegen fortgeführt.

Am Freitag hieß es aus informierten Kreisen, denkbar sei eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage bei zumindest vier der sechs Angeklagten. Bereits seit längerem sprechen die Beteiligten über eine mögliche Einigung, bisher gab es aber kein Ergebnis. Dem Vernehmen nach ist es möglich, dass das Gericht sich mit der Frage bereits am Montag auseinandersetzen wird. Das Verfahren startet an diesem Tag nach einer vierwöchigen Pause wieder. Ende Januar hatte der Prozess um den Fehlkauf der Krisenbank Hypo Alpe Adria begonnen.

dpa

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