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Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky

BayernLB stellt Arrestantrag gegen Ex-Vorstand Gribkowsky

München - In der Affäre um Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky will sich die Landesbank Schadenersatzansprüche per Arrestantrag sichern.

Wie das Landgericht München I am Dienstag mitteilte, will die Bank die von ihr geforderten 200 Millionen Euro Schadenersatz notfalls per Zwangsvollstreckung eintreiben. Eine entsprechende Klage wurde eingereicht. Der Arrestantrag solle das vorhandene Vermögen Gribkowskys sichern. Am Freitag soll darüber in öffentlicher Sitzung verhandelt werden.

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Gribkowsky sitzt seit Anfang Januar in Untersuchungshaft. Den Ermittlern zufolge soll der Manager insgesamt 50 Millionen Dollar (37 Mio Euro) am Fiskus vorbei für sein “Entgegenkommen“ beim Verkauf der Formel-1-Anteile bekommen haben. Die BayernLB hatte die ihr 2002 nach der Pleite von Medienzar Leo Kirch zugefallenen Anteile an der Rennserie Ende 2005 für rund 837 Millionen Dollar an den Finanzinvestor CVC verkauft. Unklar ist nach wie vor, wer das Geld an Gribkowsky gezahlt hat und wofür genau. Immer wieder gab es Gerüchte, dass Formel-1-Boss Bernie Ecclestone selbst beteiligt gewesen sei. Dieser hatte dies stets bestritten.

dpa

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