Umsatzplus angepeilt

Geschäfte hoffen auf Endspurt im Weihnachtsgeschäft

München - Der Auftakt zum Weihnachtsgeschäft war bisher eher verhalten. Bayerns Einzelhändler hoffen trotzdem auf ein Umsatzplus. Davon können die Kunden profitieren.

Nach einem verhaltenen Auftakt hoffen die bayerischen Einzelhändler auf einen Schlussspurt im Weihnachtsgeschäft. Wahrscheinlich werde man das angepeilte Umsatzplus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr noch schaffen, sagte ein Sprecher des Handelsverbandes Bayern am Montag in München. Terminlich liege Weihnachten in diesem Jahr günstig: Die Kunden könnten in der Weihnachtswoche noch zwei volle Werktage für Einkäufe nutzen.

Gefragt als Geschenke seien wieder Bücher, Spielwaren, Bekleidung und Parfüm, aber auch Bargeld, Gutscheine, Schmuck, Uhren und Unterhaltungselektronik, sagte der Sprecher. Durchschnittlich erwirtschaftet der Einzelhandel etwa ein Fünftel seines Jahresumsatzes im Weihnachtsgeschäft, also in den Monaten November und Dezember. Im November sei das Geschäft aber angesichts des milden Wetters vor allem für die Bekleidungs-Händler nur schleppend angelaufen, sagte der Sprecher. „Viele arbeiten deshalb schon kräftig an Rabatten.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Pearson will bei Random House aussteigen
London/Gütersloh - Die Verlagsgruppe Penguin Random House veröffentlicht Tausende neue Bücher im Jahr. Jetzt will ein Geschäftspartner aussteigen - zur Freude des …
Pearson will bei Random House aussteigen
US-Unternehmen warnen vor Handelskrieg mit China
Amerikanische Firmen fürchten, dass ihr Geschäft in China wegen Trumps harter Haltung Schaden nehmen wird. Aber auch an Peking üben sie Kritik und fordern: Der …
US-Unternehmen warnen vor Handelskrieg mit China
Dax hält sich knapp im Plus
Nach dem ereignisreichen Vortag hat sich der Dax wieder ins Plus gearbeitet. Groß sind die Sprünge aber nicht, der wieder stärkere Euro belastet.
Dax hält sich knapp im Plus
Locomore-Fernzug nur noch vier Mal wöchentlich
Berlin (dpa) - Nur einen Monat nach Betriebsstart muss der neue Fernzug-Anbieter auf dem deutschen Schienennetz seine Fahrten einschränken.
Locomore-Fernzug nur noch vier Mal wöchentlich

Kommentare