Bayerns Einzelhandel: Wieder Umsatzminus

- München - Die Hoffnungen auf ein Ende der Krise des bayerischen Einzelhandels haben sich zerschlagen. "2004 war das dritte Jahr in Folge, in dem wir rote Zahlen geschrieben haben", sagte Bernd Ohlmann vom Landesverband des Bayerischen Einzelhandels in München. Die Umsätze sanken nochmals um 1,4 Prozent.

Ursprünglich hatten die bayerischen Händler gehofft, mit einem starken Weihnachtsgeschäft noch in die positiven Zahlen zu kommen. Dieses Ziel setzt sich die Branche nun erneut für das Jahr 2005. Es sei nur ein schwacher Trost, dass sich der bayerische Einzelhandel etwas besser geschlagen habe als der Bund, sagte Ohlmann. Das Weihnachtsgeschäft sei deutlich schlechter gelaufen als erhofft. Die Branche hatte wieder steigende Konsumlust gewittert und auf einen spürbaren Zuwachs gehofft. "Die Leute haben aber noch ein Gefühl der Krise", sagte Ohlmann. Dies bremse die Kauflust deutlich.<BR><BR>Gewinner waren im vergangenen Jahr die Textil-Einzelhändler. Auch der Lebensmittel-Einzelhandel konnte zulegen. Rückläufige Umsätze verzeichnete der Elektro-Facheinzelhandel.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

DIW-Chef Fratzscher: Brauchen Regierung mit Visionen
Berlin (dpa) - Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen Chancen für einen …
DIW-Chef Fratzscher: Brauchen Regierung mit Visionen
Ende der Jamaika-Gespräche belastet den Dax
Frankfurt/Main (dpa) - Das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen hat den deutschen Aktienmarkt auf Talfahrt gehalten. Nach deutlich schwächerem Start gelang es dem Dax …
Ende der Jamaika-Gespräche belastet den Dax
Schlecker-Prozess geht mit Plädoyers in die Schlussphase
Endspurt im Prozess um die Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker: Nach mehr als acht Monaten liegen die Fakten auf dem Tisch, nun müssen Staatsanwälte und Verteidiger …
Schlecker-Prozess geht mit Plädoyers in die Schlussphase
IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen
Mit massiven Protesten haben Arbeitnehmervertreter auf die angekündigten Stellenstreichungen bei Siemens reagiert. Und weitere Schritte sind geplant. Der Vorstand setzt …
IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen

Kommentare