Positiver Trend setzt sich fort

Bayerns Industrie auf Wachstumskurs

München – Die Industrie in Bayern ist auf Wachstumskurs. In den ersten fünf Monaten des Jahres stiegen die Umsätze im verarbeitenden Gewerbe um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Auch Beschäftigtenzahlen (+1,2 Prozent), Auftragslage (+7,7 Prozent) und Produktion (+5,6 Prozent) legten kräftig zu. Damit setzte sich der positive Trend des Vorjahres fort. Das ergab der Industriebericht 2014, der dem Münchner Merkur (Montag) vorliegt.

„Das verarbeitende Gewerbe ist und bleibt eines der wichtigsten Standbeine der bayerischen Wirtschaft. Die Umsätze entwickeln sich deutlich besser als im Bundesdurchschnitt“, sagte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) der Zeitung. Ein Fünftel aller Erwerbstätigen im Freistaat arbeiten in der Industrie – 1,2 Millionen Beschäftigte in mehr als 7000 Betrieben. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten sie insgesamt 339,2 Milliarden Euro – 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

In ganz Deutschland gingen die Umsätze dagegen um 0,3 Prozent zurück. Auch Auftragslage (+ 4,3 Prozent) und Beschäftigtenzahlen (+ 1,8 Prozent) entwickelte sich im Freistaat besser als im Bundesdurchschnitt (+ 2,1 Prozent/+ 0,2 Prozent).

Die Exportquote der bayerischen Industrie erreichte mit 52,2 Prozent im vergangenen Jahr ein Rekordhoch. Dabei war Oberbayern mit einer Quote von 59,6 Prozent exportstärkster Regierungsbezirk – Grund ist vor allem der starke Fahrzeugbau.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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