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Bayerns IG Metall gibt keine Wahlempfehlung

- München - Bayerns IG Metall will den Flächentarifvertrag nicht mehr um jeden Preis verteidigen. Die Gewerkschaft sei zum Kampf in den einzelnen Betrieben bereit, sagte der bayerische IG Metall-Chef Werner Neugebauer. "Einige, die heute noch schreien, werden sich den Flächentarifvertrag wieder herbeisehnen." Die IG-Metall-Vertreter in den Betrieben würden intensiv geschult. Man werde in allen Betrieben einheitliche Mindestforderungen stellen, von ertragsstarken Unternehmen würden dann Aufschläge eingefordert.

Die IG Metall in Bayern sei gut gerüstet für die anstehenden Konflikte, sagte Neugebauer. "Wenn ich FAG und SKF bestreike, steht innerhalb kurzer Zeit die bayerische und die deutsche Automobilindustrie." Bei den Beschäftigten gebe es "ein Gebräu aus Wut, Angst, Resignation und teilweise auch Hass." Daraus müsse die Kraft für die Tarifrunde 2006 erwachsen.Im Falle eines Wahlsiegs der Union bei der Bundestagswahl erwartet Neugebauer heftige Konflikte. Unter einer Kanzlerin Angela Merkel seien Tarifautonomie und Mitbestimmung in Gefahr. "Es wird eine juristische, politische und tarifpolitische Auseinandersetzung geben."Die bayerische IG Metall will zur Bundestagswahl keine Wahlempfehlung abgeben. Zu viele Mitglieder seien von der SPD zu stark enttäuscht, als dass man sie als das kleinere Übel ansehen würde, sagte Neugebauer. Es werde aber auch keine Empfehlung für die Wahlinitiative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) geben, deren Gründungsmitglieder zum Teil IG-Metall-Funktionäre in Bayern sind. Wegen des Bündnisses mit der PDS gibt Neugebauer der WASG ohnehin nur wenig Chancen. "Die wird wieder verschwinden, bevor sie die Füße auf den Boden bekommt. Sie wird von einem gigantischen Apparat der PDS aufgefressen werden."

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