Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Bayerns IG Metall will Streiks massiv ausweiten

Tarifstreit: - München - Im Metall-Tarifstreit hat die IG Metall mit einer massiven Warnstreikwelle die Produktion bei BMW in Regensburg und anderen bayerischen Unternehmen zeitweise lahmgelegt. "Eine andere Sprache verstehen die Unternehmer anscheinend nicht", sagte Bayerns IG-Metall-Chef Werner Neugebauer.

Insgesamt beteiligten sich laut Gewerkschaft 8000 Beschäftigte. Heute sollen die Warnstreiks nochmals ausgeweitet werden. Die IG Metall rechnet dann mit bis zu 70 0000 Teilnehmern in mehr als 70 Betrieben im Freistaat.

BMW bestätigte die Arbeitsniederlegungen in Regensburg sowie in einem Zulieferwerk in Landshut. Wie viele Autos wegen des Warnstreiks nicht gebaut wurden, ließ der Konzern offen. Jürgen Scholz von der IG Metall hatte am Morgen verkündet: "Die Produktion bei BMW in Regensburg steht komplett. Die Hallen sind leer." Knapp 3000 Beschäftigte hätten die Arbeit für anderthalb Stunden niedergelegt. Bei BMW in Landshut waren es etwa 1200 Warnstreikende. Eine größere Kundgebung mit 2500 Beschäftigten gab es auch bei MAN in München.

Heute sollen die Aktionen nochmals ausgeweitet werden. Die größte Kundgebung findet bei Audi in Ingolstadt statt. Hier rechnet die IG Metall mit 15 000 Teilnehmern. Auch bei BMW soll die Produktion wieder ruhen. Weitere Warnstreiks sind bei Siemens VDO, Bosch, Osram und SGL Carbon geplant.

Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, die Arbeitgeber haben bisher Lohnerhöhungen von 2,5 Prozent plus 0,5 Prozent Konjunkturbonus angeboten.

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