Zugverkehr in NRW wegen Sturmtief eingestellt: Hier tobt sich „Friederike“ aus

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"Wehr di" verkünden Anstecker der Gewerkschaft verdi in Anlehnung an ihren Namen.

Öffentlicher Dienst

Warnstreik-Höhepunkt in ganz Bayern

München - Mensaköche, Schreiner, Krankenpfleger: Beschäftigte im öffentlichen Dienst in ganz Bayern haben am Donnerstag die Arbeit niedergelegt. Eine baldige Fortsetzung ist geplant.

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Bayern haben am Donnerstag ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Etwa 1400 Beschäftigte von Kliniken, Hochschulen, Straßenmeistereien und weiteren Behörden beteiligten sich nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi an den Aktionen im Freistaat. Das sei eine starke Ansage der Beschäftigten, sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter, Norbert Flach.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Die Länder als Arbeitgeber und die Gewerkschaft verhandeln seit Ende Januar über einen neuen Tarifvertrag. Ein Angebot haben die Länder bislang nicht vorgelegt. Die Verhandlungen sollen am 7. und 8. März in Potsdam fortgesetzt werden.

"Deutliches Signal an die Arbeitgeber"

Dem Aufruf der Gewerkschaft zu Kundgebungen, Streikversammlungen und Warnstreiks folgten Angestellte aus allen Regionen des Freistaats. So legten beispielsweise Bühnentechniker, Beleuchter, Schreiner, Schlosser und Mitarbeiter der Kostümschneiderei der Münchner Staatstheater am Vormittag die Arbeit nieder. An Unikliniken in München, Erlangen, Regensburg und Würzburg gab es weniger Operationen. Straßenmeistereien und Autobahndirektionen traten in den Ausstand.

Für einige Bereiche habe es Notdienste gegeben. „Wir wollen weder beim Winterdienst noch bei den Unikliniken Menschenleben gefährden. Unser "Gegner" sind ja nicht die Menschen, sondern der Arbeitgeber, also die Bundesländer“, sagte Flach. Für die kommenden Tage hat die Gewerkschaft eigenen Angaben zufolge zunächst keine weiteren Aktionen geplant. „Wir werden aber vor der nächsten Verhandlungsrunde noch einmal ein deutliches Signal an die Arbeitgeber senden“, sagte Flach weiter. Ein größerer Streik sei bereits für den 5. März in München geplant.

dpa

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