BDI-Präsident: Jetzt langen Atem behalten

- Frankfurt - Die Hoffnungen auf einen Konjunkturaufschwung verstärken sich. Nach den jüngsten Korrekturen der Wachstumsprognosen blickt BDI-Präsident Michael Rogowski optimistisch in die Zukunft: "Die Aussichten auf einen sich selbst tragenden Aufschwung haben sich eindeutig gebessert", so der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie in der "Bild am Sonntag". Er hält ebenso wie der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, mittelfristig ein Wachstum von drei Prozent für möglich.

<P>Der Exportmotor laufe mittlerweile auf vollen Touren, das Geschäftsklima zeige eine merkliche Besserung, und die Bundesbank spreche von einem deutlichen Anstieg der Wirtschaftsdynamik. "Immer mehr Wachstumsprognosen werden nach oben korrigiert Richtung zwei Prozent für dieses Jahr. Ein guter Schritt zu drei Prozent, die wir mittelfristig durchaus erreichen können", betonte Rogowski.</P><P>Der BDI-Präsident wertet dies auch als Erfolg der Politik der Bundesregierung. Die Reformen am Arbeitsmarkt und die gestiegene Bereitschaft, länger und flexibler zu arbeiten, seien ermutigende Anzeichen, dass sich etwas bewege. Gemeinsam mit den übrigen Reformen führten sie auf Dauer zu mehr Wachstum und Beschäftigung. "Da können wir ruhig ein wenig stolz sein, dass wir endlich den Stillstand hinter uns gelassen haben", schrieb Rogowski. Wenn jetzt der lange Atem behalten und der Reformprozess konsequent fortgesetzt werde, komme Deutschland wieder auf Wachstumskurs. Dies schaffe Arbeitsplätze.</P><P>Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Walter sprach ebenfalls von "sehr hoffnungsvollen Anzeichen". Deutschland könne sich dem Aufschwung der Weltwirtschaft nicht entziehen.</P>

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