Beamte dürfen nur symbolisch mitmachen

Telekom-Streik: - Rund 78000 Beamte sind mehr als zwölf Jahre nach ihrer Privatisierung bei der Deutschen Telekom beschäftigt. Von den jetzt 50000 Telekom-Beschäftigten, die in drei Service-Betriebe unter dem Dach des neu zu gründenden T-Service ausgelagert werden sollen, befinden sich rund 20 000 ehemalige Staatsbedienstete.

Streiken dürfen sie allerdings nicht. Bei der Urabstimmung über einen Streik waren die Beamten von Verdi aufgerufen worden, sich in einer Solidaritätsbekundung für Arbeitsniederlegungen auszusprechen. Dabei unterstützten laut Verdi mehr als 7000 Beamte den Arbeitskampf.

Als Streikbrecher eingesetzt zu werden ist den Beamten gesetzlich untersagt. Die Telekom hat dennoch angekündigt, ihren Mitarbeitern in den Bereichen Callcenter, Kundendienst und technischer Infrastruktur während des Streiks für Mehrarbeit einen Bonus zu zahlen.

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