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Die Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen.

RWE beendet das Kapitel American Water

Essen - Der Energiekonzern RWE zieht einen Schlussstrich unter dem teuren Ausflug ins amerikanische Wassergeschäft. Die Essener sind ihre letzten 3,7 Millionen Aktien losgeworden.

Das teilte die ehemalige US-Tochter in der Nacht zum Mittwoch mit. RWE hatte erst in der vergangenen Woche seine Beteiligung von 23,5 auf 2,1 Prozent heruntergefahren. Das Bankenkonsortium, das damals die Aktien gekauft hatte, nutzte jetzt seine Option, die restlichen Anteile zu übernehmen.

Diesen Marken vertrauen die Deutschen

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Der deutsche Konzern hatte American Water 2003 für gut 4,5 Milliarden Euro gekauft und zudem Schulden übernommen. Der damalige RWE-Chef Dietmar Kuhnt wollte RWE zum weltgrößten Wasserversorger ausbauen. Diesen Plan gab Kuhnts Nachfolger Harry Roels in einem Strategiewechsel auf. Seitdem konzentriert sich RWE auf das margenstarke Strom- und Gasgeschäft. Bereits seit 2006 verkauft ist der britische Wasserversorger Thames Water. 2008 begann die Trennung von American Water.

dpa

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