Behörden zahlten angeblich fünf Millionen Euro für Bankdaten

Hamburg - Die Ermittlungsbehörden haben nach "Spiegel"-Informationen rund fünf Millionen Euro für die Liechtensteiner Bankdaten gezahlt, die zu einer der größten Steuerermittlungen in der Geschichte der Bundesrepublik führten. Das Geld stamme aus dem Haushaltstopf des Bundesnachrichtendienstes.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner neuen Ausgabe. Es sei an einen Informanten gegangen, der sich Anfang 2006 bei dem deutschen Auslandsgeheimdienst gemeldet habe.

In der Folge habe es im Jahr 2006 mehrere Treffen gegeben, an denen auch die nordrhein-westfälischen Steuerfahnder teilgenommen hätten, heißt es weiter. Zunächst habe der Informant mehrere Stichproben übergeben, schließlich hätten die Steuerfahnder das Millionenhonorar auf einem Notarkonto deponiert.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sei in die Transaktion eingeweiht gewesen.

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