Beim Aufbau des Irak auch Deutsche dabei

- München - Der amerikanische Generalkonsul in München, Matthew Rooney, hält die diplomatische Eiszeit zwischen Deutschland und den USA wegen des Irak-Konflikts für beendet. Trotz der "bilateralen Kontroverse" bekräftigte Rooney die guten Verbindungen zwischen beiden Ländern. So hätten etwa die deutschen Exporte nach Amerika trotz des starken Anstiegs des Euro gegenüber dem Dollar im vergangenen Jahr zugenommen.

<P>Der 47-Jährige widersprach bei einem Vortrag auf Einladung des Wirtschaftsbeirats der Union Stimmen, die in den ersten Monaten des Irakkrieges gewarnt hatten, der Handel zwischen den beiden Ländern könnte wegen der politischen Verstimmung Schaden nehmen. </P><P>Selbst am Wiederaufbau des Irak seien mittlerweile deutsche Unternehmen - auch aus München - beteiligt. Kurz nach dem Beginn der militärischen Operationen hatten amerikanische Spitzenpolitiker noch gefordert, dies solle Firmen aus solchen Ländern vorbehalten bleiben, die den Feldzug unterstützten. "Das Thema ist etwas aufgeblasen worden", sagte Rooney und fügte an: "Gemeinsam können wir alles bauen, gegeneinander nur zerstören."<BR></P>

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