Gürtel-Attacke gegen Kippa-Träger: Täter schuldig gesprochen

Gürtel-Attacke gegen Kippa-Träger: Täter schuldig gesprochen

SAS belohnt Manager für erzwungene Lohnkürzungen

Stockholm - Die skandinavische Fluggesellschaft SAS belohnt mindestens 15 Topmanager mit bis zu einem halben Jahresgehalt extra dafür, dass sie bei SAS-Mitarbeitern Gehaltskürzungen durchgedrückt haben.

Unternehmenssprecherin Malin Selander bestätigte am Freitag in Stockholm einen entsprechenden Medienbericht. Sie meinte weiter, man habe so sicherstellen wollen, dass „Schlüsselpersonen“ das Unternehmen in einer kritischen Phase nicht verlassen.

SAS hatte im November wegen chronisch hoher Verluste Lohnverzicht zwischen zehn und 15 Prozent und längere Arbeitszeiten von den 15 000 Mitarbeitern verlangt und andernfalls eine Insolvenz als unausweichlich bezeichnet. Der Chef des norwegischen SAS-Betriebsrates, Stig Lundbakken, verlangte in der Online-Ausgabe der Wirtschaftszeitung „Dagens Industri“ die namentliche Nennung der mit Boni belohnten Manager sowie deren Entlassung. SAS lehne beide Forderungen ab, hieß es in dem Bericht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax mit zweitgrößtem Tagesverlust des Jahres
Frankfurt/Main (dpa) - Die negative Mischung aus internationalem Handelsstreit, politischer Unsicherheit in Deutschland und einem sehr schwachen New Yorker Aktienmarkt …
Dax mit zweitgrößtem Tagesverlust des Jahres
USA wollen China Käufe von Technologiefirmen verbieten
US-Präsident Donald Trump dreht im Handelsstreit mit China weiter an der Eskalationsschraube. Nach Strafzöllen könnten nun weitere Hürden folgen.
USA wollen China Käufe von Technologiefirmen verbieten
Rückruf mehrerer Produkte: Nach Verzehr drohen Gesundheitsgefahren
Wegen möglicher Gesundheitsrisiken hat ein Lebensmittelhersteller mehrere seiner Produkte zurückgerufen. Wegen überschrittener Grenzwerte können sie Sehstörungen …
Rückruf mehrerer Produkte: Nach Verzehr drohen Gesundheitsgefahren
Saarland will Standort von Tesla-Fabrik werden
Saarbrücken (dpa) - Das Saarland bringt sich als Fabrik-Standort für den Elektroauto-Hersteller Tesla ins Gespräch.
Saarland will Standort von Tesla-Fabrik werden

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.