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Rainer Schwarz soll nach dem Willen des BER-Aufsichtsrats bleiben

Entlassung nicht auf der Tagesordnung

BER-Aufsichtsrat tagt - Chef soll bleiben

Schönefeld - Der Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft hat am Donnerstag über die Probleme am künftigen Hauptstadtflughafen diskutiert.

Es geht vor allem um den Umbau der halbfertigen Brandschutzanlage. Weil sie nicht funktionierte, konnte der Flughafen nicht wie geplant am 3. Juni seinen Betrieb aufnehmen. Geplanter Eröffnungstermin ist jetzt der 27. Oktober 2013.

Zu Beginn der Aufsichtsratssitzung zeichnete sich ab, dass der Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz trotz Kritik an seiner Informationspolitik voraussichtlich im Amt bleiben soll. Auf der Tagesordnung stand kein Antrag auf Entlassung von Schwarz, hieß es in Kreisen des Gremiums.

Wegen eines längeren Vorgesprächs der Vertreter von Bund, Berlin und Brandenburg begann die Sitzung mit rund 90 Minuten Verspätung, wie ein Flughafensprecher sagte. Der Bund und die beiden Länder sind die Gesellschafter der Flughafengesellschaft.

Sonderermittler aus dem Bundesverkehrsministerium hatten Schwarz vorgeworfen, den Aufsichtsrat im Frühjahr zu spät über die unvermeidliche Absage der Flughafeneröffnung informiert zu haben. Der Flughafenchef hat dies zurückgewiesen.

dpa

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