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BP will auf Druck von US-Präsident barack Obama am Montag über die Aussetzung der Dividende beraten.

BP berät über Aussetzung der Dividende

London - Der Energiekonzern BP will wegen der Öl-Katastrophe vor der US-Küste diesen Montag über eine Aussetzung der Dividende an seine Aktionäre beraten.

Der Vorstand wolle prüfen, ob das Geld für das zweite Quartal einbehalten werde, bestätigte ein Sprecher des britischen Konzerns am Samstag. Es sei aber nicht sicher, dass dann eine Entscheidung falle. US-Präsident Barack Obama hatte BP aufgefordert, die Milliarden-Zahlung wegen der Ölpest auszusetzen.

Zugleich kam es zu Spannungen zwischen Großbritannien und den USA. Am späten Samstagnachmittag war ein Telefonat zwischen Obama und dem britischen Premier David Cameron angesetzt. Cameron steht nach den Angriffen der US-Regierung auf BP unter Druck, für die Interessen des riesigen Unternehmens einzustehen.

In einem Gespräch mit BP-Chairman Carl-Henric Svanberg betonte Cameron am Freitag, es sei "im Interesse aller, dass BP ein finanziell starkes und stabiles Unternehmen" bleibe. Er deutete jedoch Verständnis für Obamas Ärger an. Er selbst sei "frustriert und besorgt" über den Umweltschaden, den das Öl-Leck vor der US-Küste anrichte.

Die Zeitung "The Times" hatte berichtet, dass BP seine Dividendenzahlung solange aussetzen wolle, bis das volle Ausmaß des Schadens abzusehen ist.

dpa

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