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Die EU-Kommission erwartet eine Entscheidung über den Opel-Verkauf.

Entscheidung erwartet: Beratungen über Opel-Verkauf

Berlin - Die Spitze von General Motors (GM) berät nach Angaben der Opel-Treuhand über den stockenden Verkauf des Autobauers. Die EU-Kommission rechnet in dieser Woche mit einer Entscheidung.

“General Motors und die Opel-Treuhand überlegen jetzt erneut, wem sie die Mehrheit verkaufen wollen. Wir erwarten, dass sie noch im Laufe dieser Woche die Beratungen abschließen“, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag. “In diesem Fall erwarten wir, dass sie die deutschen Behörden informieren und dass diese wiederum uns informieren.“ Unter Hinweis auf die Klarstellung der deutschen Regierung, wonach die Staatshilfen nicht an einen bestimmten Investor gebunden sind, sagte er: “Wenn die Firmen jetzt ihre Entscheidung bestätigen oder eine andere Entscheidung treffen, dann sind wir zufrieden.“

“Der Verwaltungsrat von General Motors ist zurzeit dabei, alles unter Berücksichtigung der Briefe von (EU- Wettbewerbskommissarin) Frau Kroes neu zu diskutieren, und die werden heute oder morgen tagen und die werden eine Entscheidung treffen“, sagte Treuhand-Chef Fred Irwin am Dienstag im Deutschlandfunk.

Er gehe davon aus, dass die GM-Führung pragmatisch denke und “dass die zu einer vernünftigen Lösung kommen werden“. Die Treuhand verwaltet Opel bis zum endgültigen Abschluss der Verhandlungen.

Die EU-Kommission hat ernste Bedenken gegen die Übernahme durch das Konsortium Magna/Sberbank. Mehrere EU-Länder mit Opel-Werken haben den Verdacht geäußert, dass die deutschen Standorte auf Druck der Bundesregierung bei der Sanierung bevorzugt werden könnten.

Irwin sagte, die Treuhand wolle das Bieterverfahren nicht neu aufrollen. “Es ist im Interesse von General Motors, im Interesse der Bundes- und Landesregierung, auch im Interesse der Treuhand, dass eine vernünftige Lösung gefunden wird. Niemand möchte eine Insolvenz haben und wir arbeiten alle dagegen.“

dpa

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