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Die Allianz schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus.

Bericht: Allianz-Mitarbeitern drohen Kündigungen

München - Die Allianz stellt Teile ihres Vertriebs in Deutschland um und schließt einem Medienbericht zufolge betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus.

Das geht nach Informationen der “Neuen Presse“ (Samstag) aus einem internen Papier hervor, das der Zeitung vorliegt. Ein Sprecher der Allianz sagte am Samstag in München, es handele sich nicht um einen Umbau des Vertriebs, sondern um strukturelle Anpassungen. Betroffen sei nur der Spezialvertrieb, der unter anderem für private Krankenversicherungen und betriebliche Altersvorsorge zuständig ist.

Dem Zeitungsbericht zufolge sollen bundesweit 14 Geschäftsstellen für Vertrieb und Kundendienst geschlossen werden, nachdem 2005 bereits ein Dutzend Geschäftsstellen weggefallen sei. Von der Umstrukturierung wären bundesweit 1100 Mitarbeiter betroffen, davon 900 Freiberufler und 200 Angestellte, die teils mit Entlassung rechnen müssten, hieß es darin. Der Allianz-Sprecher betonte, es gebe noch keine Entscheidungen. Derzeit liefen Gespräche mit den Betriebsräten.

dpa

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