+
Der BMW Kleinwagen i3 auf einer Automesse in Los Angeles. Foto: Bob Riha Jr/Archiv

Bericht: BMW plant weitere Elektro-Modelle

München (dpa) - BMW will nach Informationen des "Handelsblatts" sein Angebot bei Elektroautos ausbauen. Der Kleinwagen i3, der ab 35 000 Euro zu haben ist, solle seine Reichweite von heute bis zu 160 Kilometern in der nächsten Version vergrößern.

Der mit einem kombinierten Elektro- und Benzinmotor ausgestattete Sportwagen i8 bekomme einen i9 als stärkeren Ableger, berichtete die Zeitung (Mittwoch). Zudem erwäge BMW, in drei Jahren einen elektrisch angetriebenen SUV auf den Markt zu bringen. Ein Konzernsprecher sagte: "Es gibt keine Entscheidung zu weiteren i-Modellen."

BMW verkaufte im ersten Halbjahr 1,1 Millionen Autos - darunter 12 562 i-Modelle. Der US-Konkurrent Tesla lieferte 22 667 Elektroautos aus. BMW-Chef Harald Krüger hatte in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" angedeutet: "Zwischen i3 und i8 ist rein zahlenmäßig noch Platz. Konkretes kann ich momentan dazu aber nicht sagen."

Der Präsident des Autoverbands VDA, Matthias Wissmann, erwartet, dass der Kauf von Elektroautos für Firmenflotten ab Januar 2016 stark gefördert wird. Die steuerliche Abschreibung der Hälfte des Kaufpreises im ersten Jahr wäre für Fuhrpark-Manager ein echter Anreiz, sagte er der Zeitschrift "auto motor und sport" (Donnerstag): "Wir sind uns mit der Bundeskanzlerin einig, dass wir in zwei Jahren überprüfen müssen, ob weitere Impulse im Markt nötig sind."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hunderttausende gegen Job-Abbau bei Ratiopharm-Mutter Teva
Der Teva-Konzern aus Israel ist ein global vernetztes Unternehmen - er kontrolliert auch den deutschen Medikamenten-Hersteller Ratiopharm. Die vorgesehenen Jobkürzungen …
Hunderttausende gegen Job-Abbau bei Ratiopharm-Mutter Teva
Online-Handel beflügelt das Weihnachtsgeschäft
Der Kauf von Geschenken im Internet wird immer beliebter, die Einzelhändler erwarten für das Weihnachtsgeschäft hier zweistellige Wachstumsraten. In den Innenstädten …
Online-Handel beflügelt das Weihnachtsgeschäft
Studie bestätigt Gehaltslücken zwischen Männern und Frauen in Unternehmensspitzen
Frauen verdienen als Führungskräfte in deutschen Unternehmen im Schnitt fast ein Drittel weniger als Männer. Das bestätigte nun ein neue Studie. 
Studie bestätigt Gehaltslücken zwischen Männern und Frauen in Unternehmensspitzen
Online-Handel beflügelt das Weihnachtsgeschäft
Immer mehr Menschen kaufen ihre Geschenke online. Das zeigen auch die neusten Zahlen der Einzelhändler. Ein Problem für die Läden in den Städten.  
Online-Handel beflügelt das Weihnachtsgeschäft

Kommentare