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Daimler will seine Strukturen nicht verändern.

Bericht: Daimler hält an Strukturen fest

München/Stuttgart - Daimler-Nutzfahrzeugchef Andreas Renschler hat Spekulationen über eine Aufspaltung des Konzerns zurückgewiesen.

“Wir haben mit Mercedes-Benz die gleiche Marke im Pkw- und Nutzfahrzeug-Geschäft“, sagte Renschler dem “Euro am Sonntag“. Zudem hätten beide Sparten in sehr vielen Ländern gemeinsame Vertriebsgesellschaften und profitierten in Forschung und Entwicklung voneinander. “Wir glauben, dass wir den Mehrwert auch in der bestehenden Konstellation heben können“, sagte er.

Daimler notiere derzeit an der Börse rund 25 Prozent unter dem Wert seiner Einzelteile, berichtet die Zeitung. Daher hätten Analysten zuletzt mehrfach die bestehende Konzernstruktur infrage gestellt. Angesichts des besseren Marktumfelds werde das operative Ergebnis für Daimler Trucks im laufenden Jahr “wohl eher am oberen Ende“ der derzeit gültigen Prognose von 500 bis 700 Millionen Euro liegen, sagte Renschler.

Mit Blick auf die steigende Nachfrage will der Konzern in diesem Sommer auch auf Werksferien in seinen deutschen Werken verzichten. Man werde “durchproduzieren, wenn auch auf moderatem Niveau“.

dpa

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