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Drei Bieter sind bei Escada in der Endrunde.

Bericht: Drei Bieter für Escada in der Endrunde

München - Im Bieterwettstreit um den insolventen Damenmodeanbieter Escada haben es nach Medienberichten drei Investoren in die Endrunde geschafft.

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Im Bieterwettstreit um den insolventen Damenmodeanbieter Escada haben es nach Medienberichten drei Investoren in die Endrunde geschafft. Dabei handele es sich um Megha Mittal, die Schwiegertochter des indischen Stahlunternehmer Lakshmi Mittal, sowie die libanesische Finanzholding M1 und die italienische Investorengruppe ZSL Partners um Sven Ley, Sohn des Escada- Firmengründers, berichteten die Fachzeitschrift “TextilWirtschaft“ und die “Financial Times Deutschland“ am Donnerstag.

Bei Escada war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Dem Vernehmen nach dürfte Insolvenzverwalter Christian Gerloff aber spätestens an diesem Freitag eine Entscheidung verkünden. Zuvor wird er sich dafür aber grünes Licht von der Gläubigerversammlung holen müssen. Erst vor wenigen Tagen war das Insolvenzverfahren für Escada eröffnet worden. Damit war der Zeitdruck für Gerloff gewachsen, weil das Insolvenzgeld auslief, mit dem die Löhne und Gehälter der rund 450 Beschäftigten der Escada AG in den vergangenen Wochen bestritten wurden. Weltweit hat der Konzern rund 2300 Beschäftigte.

Das Unternehmen hatte Mitte August nach dem Scheitern eines finanziellen Rettungsplanes Insolvenzantrag gestellt. Die libanesische M1 Group ist in der Modebranche bereits engagiert. 2007 hatte sie die französische Textilmarke Faconnable vom US-Warenhausfilialisten Nordstrom gekauft. Die Familie von M1-Chef Maher Mikati soll zudem Engagements in der Telekommunikation, im Energiesektor sowie bei Immobilien unterhalten, hieß es. Hinter der Investorengruppe um Sven Ley wiederum soll ein Konsortium vermögender Familien aus Westeuropa und Fernost stehen, es werde von Maurizio Borletti, dem Chairman des Mailänder Warenhauses La Rinascente unterstützt.

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