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Anshu Jain.

Nach Rücktritt von Co-Chef

Bericht: Jain arbeitet bald umsonst für Deutsche Bank

Frankfurt - Überraschend hatte der umstrittene Co-Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, seinen Rücktritt verkündet. Seitdem wird spekuliert, ob dem Abtritt auch ein „goldener Handschlag“ folgt.

Anshu Jain soll Medienberichten zufolge nach seinem Abschied als Co-Chef der Deutschen Bank Ende Juni gut ein halbes Jahr lang umsonst für den Konzern arbeiten. Das berichten die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und die „Bild am Sonntag“. Die Deutschen Bank wollte diese Informationen am Samstag nicht kommentieren.

Jain verzichte zudem auf mehr als zehn Millionen Euro Gehalt, heißt es in dem „FAS“-Bericht, da er von sich aus gekündigt hat, und sein noch laufender Vertrag nicht ausgezahlt wird.

Wie beide Blätter weiter berichten, erhält Jain keinen Cent Honorar für das gute halbe Jahr bis Ende Januar 2016, in denen er seinem Nachfolger John Cryan als Berater zur Verfügung steht.

Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ soll Jain in den Verhandlungen über seine Vertragsauflösung keinen Wert auf eine Abfindung gelegt. „Er wolle die Bank nicht finanziell belasten, so seine Begründung“, schreibt die Zeitung. Jain kam zuletzt (2014) als Co-Chef des größten deutschen Geldhauses auf eine Gesamtvergütung von knapp 6,7 Millionen Euro.

dpa

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