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Stromkunden könnten sich möglicherweise im nächsten Jahr erstmals seit Beginn der Energiewende über sinkende Preise freuen.

Bis zu drei Prozent

Bericht: Strompreis könnte 2015 deutlich sinken

Berlin - Stromkunden könnten sich möglicherweise im nächsten Jahr erstmals seit Beginn der Energiewende über sinkende Preise freuen.

 Wie die Online-Ausgabe des "Manager Magazin" am Dienstag unter Berufung auf Energieexperten berichtete, könnten Verbraucher 2015 von den stark gesunkenen Börsenpreisen für Elektrizität profitieren. Das Berliner Öko-Institut rechne mit einem Strompreisrückgang von drei Prozent.

"Wir sehen ein sehr niedriges Preisniveau am Großmarkt, das mindestens stabil bleiben und möglicherweise weiter sinken wird", zitierte das "Manager Magazin" den Stromexperten Tobias Kurth vom Analysehaus Energy Brainpool. Das Öko-Institut erklärte demnach, der Preisverfall werde sich im nächsten Jahr "erstmals und 2016 stärker in den Bezugskosten niederschlagen", da sich Stromvertriebe etwa drei Jahre im Voraus mit Terminkontrakten versorgten.

Ende vergangener Woche war bereits bekannt geworden, dass die Ökostrom-Umlage im nächsten Jahr erstmals sinken könnte. Die EEG-Umlage wird seit dem Jahr 2000 zur Förderung von Ökostrom-Anlagen erhoben und stieg seit Einführung von 0,19 Cent je Kilowattstunde auf mittlerweile 6,24 Cent. Ende August wies das Ökostromkonto der vier Übertragungsnetzbetreiber jedoch einen Überschuss von 1,506 Milliarden Euro aus. Im August vergangenen Jahres hatte dort noch ein Defizit von 2,288 Milliarden Euro gestanden.

afp

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