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Bauten des Konzerns Bilfinger Berger sollen nach dem Pfusch auf der U-Bahnbaustelle in Köln vermehrt geprüft werden.

Prüfung für fertige Bilfinger-Bauwerke

Düsseldorf - Nach Pfusch- und Betrugsvorwürfen auch beim Bau der Düsseldorfer U-Bahn will die dortige Bezirksregierung Medienberichten zufolge auch fertige Bauwerke nachträglich prüfen.

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Die Düsseldorfer Bezirksregierung plane einen nachträglichen Sicherheitsscheck für alle abgeschlossenen Bauvorhaben, an denen der Konzern Bilfinger Berger beteiligt sei, berichtete die “Rheinische Post“ (Mittwoch-Ausgabe).

Der Mannheimer Konzern steht massiv in der Kritik, weil er federführend an der Düsseldorfer und der skandalumwitterten Kölner U-Bahn beteiligt ist. Der Zeitung zufolge hat die Bezirksregierung zudem alle Städte, in denen in den vergangenen 40 Jahren U-Bahnen gebaut wurden, aufgerufen, eine Beteiligung von Bilfinger zu melden.

Das NRW- Bauministerium teilte der dpa am Dienstagabend mit, Bauminister Lutz Lienenkämper (CDU) habe Regierungspräsident Jürgen Büssow für Mittwochmorgen kurzfristig zu einem Gespräch über die Missstände geladen. Die Landeshauptstadt hatte am Dienstag Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen zwei Bilfinger-Mitarbeiter gestellt, nachdem auch dort gefälschte Bauprotokolle entdeckt worden waren.

dpa

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