Air Berlin mit Rekordzahlen 2005

- Berlin - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hat trotz schärferer Konkurrenz im Markt der Billigflieger im vergangenen Jahr Rekordwerte bei Umsatz und Passagieren erzielt. Die Zahl der Reisenden stieg um 12,5 Prozent auf 13,5 Millionen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz wuchs um 17,1 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro. Trotz höherer Treibstoffkosten wurde "ein positives Ergebnis" erzielt. Nähere Angaben zum Gewinn macht die Airline in Privatbesitz generell nicht. Wie bei anderen Anbietern müssen die Reisenden derzeit aber einen Kerosinzuschlag bezahlen.

Wachstumstreiber mit einem Plus von 24,6 Prozent sei das Geschäft mit Linienflügen zu europäische Städteverbindungen, hieß es. Dieser Einzelplatzverkauf trägt 58 Prozent zum Umsatz bei. Das übrige Geschäft mit Reiseveranstaltern sei um 10,3 Prozent gewachsen. Unter den 17 deutschen Standorten besonders stark zugelegt hätten 2005 die Flughäfen Hannover (Passagierplus von 36,3 Prozent), Hamburg (29,9 Prozent) und Düsseldorf (18,3 Prozent). In Berlin zählte die Airline erstmals über zwei Millionen Reisende (plus acht Prozent). Am Drehkreuz auf der spanischen Ferieninsel Mallorca stieg die Zahl der Passagiere um 22,7 Prozent auf 4,53 Millionen.

In diesem Jahr sollen neun neue Maschinen vom Typ Airbus 320 in die Flotte von derzeit 52 Maschinen aufgenommen werden. Die Zahl der Beschäftigten stieg zum Jahresende 2005 auf 2774 (Vorjahr: 2300).

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