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Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin und der Reisekonzern TUI specken ihre geplante strategische Kooperation ab.

Air Berlin und TUI specken Kooperation ab

Berlin - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin und der Reisekonzern TUI specken ihre geplante strategische Kooperation ab.

Die ursprünglich vorgesehene Überkreuzbeteiligung mit der Fluggesellschaft Tuifly werde nicht umgesetzt, teilte Air Berlin am späten Montagabend in einer Pflichtmitteilung für die Börsen mit. Dafür soll sich eine TUI-Konzerngesellschaft entweder auf Basis eines Aktienpreises von 3,97 Euro mit 9,9 Prozent an Air Berlin beteiligen oder aber 15 Millionen Euro als Ausgleichsbeitrag zahlen.

Im Fall der Beteiligung, für die noch Abstimmungen mit dem Bundeskartellamt nötig wären, werde TUI diese in den nächsten Jahren “planmäßig verringern“. Wie vorgesehen übernehme Air Berlin zum Beginn des Winterflugplans Ende Oktober das Tuifly-Geschäft mit Städteverbindungen, hieß es weiter. Die “langfristigen Dienstleistungsverträge“ sähen nunmehr die Übernahme von Kapazitäten im Umfang von anfänglich 13 Flugzeugen vor.

Zwischen Air Berlin und Tuifly war ursprünglich sogar eine Überkreuzbeteiligung von bis zu 19,9 Prozent vorgesehen worden. Beide Seiten hatten dem Kartellamt bereits signalisiert, dass diese auch auf jeweils 9,9 Prozent begrenzt werden könnte.

dpa

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