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Ein Flugzeug von Air Berlin steht auf dem Rollfeld des Flughafen in Hamburg.

Dortmund, Münster und Paderborn?

Air Berlin will Standorte für Crews aufgeben

Berlin - Air Berlin muss auch weiterhin kräftig sparen. Um keine Mitarbeiter entlassen zu müssen, will die Fluggesellschaft nun mehrere Standorte schließen. Drei sind konkret im Gespräch.

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin will einige ihrer 15 Mitarbeiter-Standorte im Inland aufgeben. „Durch Netzwerk- und Standort-Optimierung kann Air Berlin zukünftig auf einige Stationen verzichten“, sagte Unternehmenssprecher Mathias Radowski am Dienstag in Berlin. Er bestätigte damit einen Bericht der „Rheinischen Post“ vom Dienstag. Die 15 Stationen sind die offiziellen Arbeitsorte von Piloten und Flugbegleitern. Welche Orte betroffen sein könnten, wollte Radowski nicht sagen. Wenn Stationen verkleinert oder geschlossen würden, habe dies „keine Auswirkungen auf das Air-Berlin-Angebot an den jeweiligen Flughäfen“, fügte der Sprecher hinzu.

Die Verdi-Gewerkschafssekretärin Anja Schlosser sagte der Zeitung, „dass die Schließung der Standorte Dortmund, Münster und Paderborn im Gespräch ist“. Radowski betonte, derzeit würden die detaillierten Auswirkungen für die einzelnen Standorte mit den Arbeitnehmervertretungen und den Mitarbeitern besprochen. Ziel sei es, „dass möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch an ihrer jeweiligen Station den Dienst sofort antreten können und ihren Arbeitstag direkt an ihrer Station beenden“.

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Am Montag war bekanntgeworden, dass Air Berlin ihren Sparkurs weiter verschärft. Bis Ende nächsten Jahres seien Einsparungen von 450 Millionen Euro geplant, teilte das Unternehmen in seiner Mitarbeiterzeitung mit. Das sind etwa 50 Millionen Euro mehr als noch vor drei Wochen angekündigt. „Es ist leider so, dass wir alle auf allen Ebenen, vom Management bis zu den Operations, Einsparungen vornehmen müssen“, schrieb Vorstandschef Wolfgang Prock-Schauer.

dpa

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