+
Bernie Ecclestone hat der BayernLB 25 Millionen Euro geboten.

Schadenersatz vom Formel-1-Chef

Ecclestone und BayernLB noch nicht einig

München - Die BayernLB hält sich im Ringen um Schadenersatz von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone weiter alle Optionen offen.

Es sei noch nicht klar, ob es zu einem Vergleich mit dem 83-Jährigen kommen wird oder ob die Landesbank vor Gericht versuchen wird, an Geld zu kommen. „Das wird die Zukunft weisen“, sagte Bank-Chef Johannes-Jörg Riegler am Donnerstag in München. Ecclestone hatte der BayernLB die Zahlung von 25 Millionen Euro geboten, wenn die Bank im Gegenzug auf Ansprüche verzichtet. Dieses Angebot hatte die BayernLB Anfang August abgelehnt. Das Paket habe nicht gepasst, sagte Riegler.

Ecclestone wollte das Geld zusätzlich zu seiner Geldauflage aus dem jüngst eingestellten Bestechungsprozess gegen ihn an die Landesbank zahlen. Die Bank hatte ursprünglich sehr viel mehr Geld von Ecclestone gefordert, weil sie sich von ihm hintergangen fühlte. Die BayernLB war früher Hauptaktionär der Formel 1. Sie war der Auffassung, dass sie ihre Anteile an der Rennserie im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hatte.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unternehmer Lauda greift Lufthansa wegen Niki-Übernahme an
Lufthansa wolle Nicki zerstören. Mit diesen scharfen Worten greift der frühere Rennfahrer Niki Lauda, die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa an. 
Unternehmer Lauda greift Lufthansa wegen Niki-Übernahme an
Belastetes BASF-Produkt: 90 Prozent zurückgeholt
Ludwigshafen (dpa) - In der Affäre um ein verunreinigtes BASF-Kunststoffprodukt für Matratzen und Autositze kommt die Rückholaktion des Unternehmens voran.
Belastetes BASF-Produkt: 90 Prozent zurückgeholt
Mehr Beschwerden über teure Inlandsflüge
Berlin (dpa) - Die Verbraucherzentralen spüren wachsenden Kundenärger über starke Preissprünge bei Inlandsflügen nach der Pleite von Air Berlin. Derzeit sei "eine …
Mehr Beschwerden über teure Inlandsflüge
Protest gegen Stellenabbau bei Teva
Der Teva-Konzern aus Israel ist ein global vernetztes Unternehmen - er kontrolliert auch den deutschen Medikamenten-Hersteller Ratiopharm. Die vorgesehenen Jobkürzungen …
Protest gegen Stellenabbau bei Teva

Kommentare