+
Der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe zeigte sich zufrieden mit der Übernahme von BMG

Bertelsmann übernimmt BMG komplett

Berlin - Der Medienriese Bertelsmann baut sein Musikgeschäft aus und übernimmt das Musikrechteunternehmen BMG vollständig.

Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bisher war der Finanzinvestor KKR mit 51 Prozent Mehrheitspartner, Bertelsmann hielt 49 Prozent. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Wir holen die Musik zurück in den Konzern“, sagte der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende, Thomas Rabe.

„Wenige Jahre nach unserem Ausstieg aus dem traditionellen Musikgeschäft ist es uns im Verbund mit KKR gelungen, das weltweit viertgrößte Musikrechteunternehmen aufzubauen“, sagte Rabe. Nicht zuletzt darum benötigt das Geschäft eine kartellrechtliche Genehmigung. Mit einer Entscheidung werde noch im ersten Halbjahr gerechnet, hieß es.

BMG verwaltet mehr als eine Million Songrechte, darunter Werke von Künstlern wie Bruno Mars, Duran Duran, Gossip, Johnny Cash oder Will.i.am. Mit den umfassenderen Masterrechten (Komposition und Aufnahme) lassen sich Künstler wie Brian Ferry, Nena oder Anastacia durch BMG vertreten. In den USA, Großbritannien und Schweden handelt die Firma unter dem Namen BMG Chrysalis.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gerichtsbeschluss: ADAC bleibt Verein
München (dpa) - Das Amtsgericht München hat den Vereinsstatus des ADAC bestätigt. Eine Löschung aus dem Vereinsregister werde abgelehnt, das Amtsermittlungsverfahren …
Gerichtsbeschluss: ADAC bleibt Verein
Trotz US-Sorgen: Elektroindustrie erwartet Rekordumsatz
Trumps Abschottungspolitik und der Brexit bereiten der deutschen Elektro-Industrie großes Kopfzerbrechen. Neben den Risiken gebe es aber auch Chancen, meint der …
Trotz US-Sorgen: Elektroindustrie erwartet Rekordumsatz
Brexit-Urteil: Ökonom erwartet keine Kursänderung Londons
Frankfurt/Main (dpa) - Großbritannien wird nach Einschätzung von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer auch nach dem Urteil des obersten britischen Gerichts die EU …
Brexit-Urteil: Ökonom erwartet keine Kursänderung Londons
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand
Etihad-Konzernchef James Hogan verlässt die arabische Airline. Nun überprüft der Air-Berlin-Großaktionär auch seine Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften.
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand

Kommentare