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Escada-Beschäftigte sind erleichtert über die Rettung des Luxuskonzerns.

Beschäftigte erleichtert über Escada-Rettung

München - Die Beschäftigten des insolventen Luxusmodekonzerns Escada haben mit Erleichterung auf den Verkauf des Unternehmens an die indische Mittal-Familie reagiert.

Bei einer Mitarbeiterversammlung stellte sich am Freitag die Schwiegertochter des Stahlmagnaten Lakshmi Mittal, die 33-jährige Megha Mittal, den Beschäftigten vor. Die Inderin, die die treibende Kraft hinter der Übernahme war, sei mit großem Jubel empfangen worden, sagte Escada- Betriebsratschefin Ursula Dreyer der Deutschen Presse-Agentur dpa. “Es war eine sehr emotionale Veranstaltung“, viele Mitarbeiter hätten Freudentränen vergossen.

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Nach der Übernahme Escadas sagte Megha Mittal laut einer am Freitag verbreiteten Erklärung: “Unser wichtigstes Ziel ist zu garantieren, dass das bedeutende Erbe dieser weltbekannten Firma in eine sichere und erfolgreiche Zukunft übertragen wird. Trotz der Schwierigkeiten in der letzten Zeit hat Escada das Potenzial, seinen Platz in der Welt der Luxus-Marken neu zu definieren, und zum Synonym für anspruchsvolle Qualität und Eleganz zu werden.“ Sie sei überzeugt, dass das Team unter Escada-Chef Bruno Sälzer das erreichen könne.

Am Donnerstagabend hatte Insolvenzverwalter Christian Gerloff nach einem wochenlangen Bietergefecht die Entscheidung bekanntgegeben. Demnach wird das Unternehmen an einen Trust der Familie Mittal verkauft. Escada-Chef Bruno Sälzer, der seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr eine Neuausrichtung des Modekonzerns auf den Weg gebracht hatte, kann im Amt bleiben. Das Unternehmen sei damit auf einem guten Weg, sagte Gerloff nach Angaben eines Unternehmenssprechers bei der Mitarbeiterversammlung.

Luxus-Label Escada: Ende des Laufstegs

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Zwar seien die Verhandlungen am Ende ein Krimi gewesen, doch das Tauziehen habe sich gelohnt. Gerloff habe auch das große Engagement und den Zusammenhalt des Managements und der Mitarbeiter in der Insolvenz gelobt. Escada hat derzeit weltweit noch rund 2200 Beschäftigte, am Firmensitz in Aschheim bei München sind es rund 500 Mitarbeiter.

dpa

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